Katharina Even

Super schöner Ausritt bei herrlichem Wetter. Tolles Pony und super Sattel!

Katharina Even, Brennscheidt

Charlotte Rehborn

Herr Schulze-Ardey kümmert sich seit Mitte 2010 um meine Sättel. Dabei sucht er immer nach der optimalen Lösung für Pferd und Reiter. Die Zusammenarbeit und Betreuung sind stets nett, zuverlässig und immer von guter Qualität.

Charlotte Rehborn, Witten, startet erfolgreich in Springprüfungen der Klasse M sowie in Vielseitigkeitsprüfungen.

Bei der Studierenden-Welmeisterschaft 2012 in Aachen gewann Charlotte mit dem deutschen Team die Goldmedaille. In der Einzelwertung Dressur erhielt Sie ebenfalls die Goldmedaille und in der kombinierten Wertung die Silbermedaille.  Wir gratulieren herzlich.

Dr. Birgit Rinn

Da unser ‚Familienpony‘ sowohl von Erwachsenen als auch von kleinen Kindern geritten wird, war die Anprobe und Auswahl eines neuen Sattels keine ganz einfache Aufgabe. Herr Schulze-Ardey hat uns hier aber sehr kompetent und freundlich beraten und uns viele hilfreiche Tipps gegeben. Schließlich haben wir uns für zwei Sättel für die unterschiedlichen Reiter entschieden. Beide Sättel sind bei uns viel im Gebrauch, passen unserem Pony gut und wir sind sehr zufrieden damit. Erfreulich war auch, dass wir immer sehr kurzfristig einen Termin bekommen konnten. Insofern können wir eine Sattelberatung durch Herrn Schulze-Ardey nur weiterempfehlen.

Dr. Birgit Rinn, Erwitte

Barbara Beutler

Letzten Winter habe ich bei Ihnen über die Sattlerei Döhl für meinen Araber Wallach einen Passier Sattel (Corona) erworben.
Nachdem ich bereits erfolgreich E-Dressuren und E-Springen mit Pferd und neuem Sattel gegangen bin, bin ich am letzten Wochenende den ersten Distanzritt dieser Saison ebenso erfolgreich geritten – und das mit „Ihrem“ empfohlenen Passier Sattel. Nun laufen die Vorbereitungen für erste Starts in der Klasse A.
Ich möchte mich bei Ihnen für Ihre wirklich gute Beratung bedanken – das Pferd läuft mit dem Sattel hervorragend – und das in allen Disziplinen!

Ich komme beim nächsten Sattelkauf gerne wieder auf Sie zu!“

Barbara Beutler, Iserlohn

„Bestens betreut“

Hier eine kurze „Beschreibung unseres Werdegangs in Sachen Sattel“; Im dritten Monat schwanger im Herbst 2008 brauchte ich damals SOFORT einen neuen Sattel, um noch einige Monate reiten zu können, bevor die Kugel dafür zu groß wurde, gesagt getan, Sattlerei Doehl angerufen (Empfehlung einer Arbeitskollegin damals) und Herr Schulze-Ardey reiste kurzfristig an, brachte ein Auto voller Sättel mit und es fand sich das passende Modell. Nebenbei erhielt ich eine „Trainingseinheit“ der besonderen Art, Sitzübungen und Lockerung bevor angetrabt wurde….das öffnete mir die Augen für EINIGE Schwächen meiner Reiterei und aber auch Lösungsansätze…… Bis einschl. November sind wir dann fleißig geritten, dann gab es bis zur Entbindung in erster Linie Boden- und Longenarbeit und ab Anfang Mai 2009 dann einige Monate Wiesenurlaub fürs Pferd…entsprechend veränderte sich das Pferd und als ich langsam wieder anfing, war es nicht eben einfacher als zuvor.

Zum Überprüfen des Sattels gebeten wurde dieser durch Herrn Schulze-Ardey aber für gut befunden und wieder gab es ein paar spezielle Sitzübungen, die mich wieder etwas in die Spur brachten… Inzwischen sind wir durch Herrn Schulze-Ardey seit über drei Jahren betreut (nach falschem Beschlag, Leidensgeschichte und deutlichem Muskelabbau und noch zwei Mal zwischendurch, wenn Sattelkontrolle angesagt war…) und fühlen uns bestens aufgehoben, würden uns (Pferd Dozent und ich) in Sachen Unterricht und Sitzschulung innigst wünschen, Fröndenberg wäre näher gelegen und ein regelmäßiges Training möglich…

Zwischendurch wollte mir ein anderer Anbieter weis machen, die Sitzfläche des Sattels sei zu klein. Ich war schon gewillt einen neuen zu kaufen, aber nach Vergleich mit anderen Modellen und Saddlecheck-Vermessung durch Herrn Schulze-Ardey wurde klar, dass ein Aufpolstern sinnvoll, alles andere jedoch eher von Nachteil wäre… Innerhalb einer halben Stunde reiten unter seiner Supervision wurde mir wieder klarer, wie es gehen kann und nun gewöhne ich mich z. Bsp. daran, mein besser untertretendes Pferd nicht mehr als eilend zu empfinden…

Nach anfänglicher Skepsis, wen die Sattlermeisterin da wohl schickt (dachte, der Sattler müsste das Pferd mit dem Sattel unbedingt selber sehen), bin ich nun sehr dankbar für allerbeste Betreuung und dazu noch unschlagbare Tips fürs reiten. Inzwischen hat auch eine Freundin ihren neuen Sattel bei Herrn Schulze-Ardey gefunden und hatte nach ihrer „Einheit“ reiten den Eindruck, ihr junger Friese lief noch nie so gut wie dabei… Wir versuchen einen gemeinsamen Termin zu finden und Herrn Schulze-Ardey unabhängig von Sattelkontrollen mal für intensiveres Training zu uns zu „locken“…

Fazit: wir beneiden die, die Herrn Schulze-Ardey als Lehrer in ihrer Nähe haben, in Sachen Sattel haben wir ja auch das Glück, dass die Fahrstrecke machbar ist…“

Dr. Brigitta Götze-Hoffmann, Lüdinghausen

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde…

…, die muss man nicht verstehen. Trotzdem kann man sich an den kleinen Wundern erfreuen, die manchmal geschehen.

Ein solches geschah für mich am 2. Dezember 2015. Kurz zuvor war „Benny“ bei mir eingezogen, ein neunjähriger Wallach, der nach einer Verletzung aus dem großen Sport „ausrangiert“ werden sollte. Benny ist für mich wie ein Geschenk von ganz oben. Ich habe nämlich ein Problem: Ich habe Angst und zwar manchmal ganz schön arg.

Einige Tage zuvor rief ich zwecks Anschaffung eines Sattels Heinz Schulze-Ardey an, auf Empfehlung einer Freundin, die meinte „Das könnte irgendwie passen…“. Nach dem Telefonat war ich total verwirrt. „Was issen das für’n Typ?“ Was Heinz alles wissen wollte – wie groß, wie schwer, wie groß ist das Pferd, was für einen Widerrist, welche Abstammung, Dressur, Springen , Hüh, Hott – ich war total überfordert.

An besagtem Mittwoch war es dann soweit, da war er, der Typ. „Was machen Sie beruflich? Büroarbeit, Bildschirm-Arbeitsplatz bzw. andere Tätigkeit mit wenig körperlicher Bewegung oder so?“ – „Ähhhh, ja.. Woher wissen Sie das?“ – „Das sehe ich schon daran, wie sie gehen.“ Na toll, das sieht er schon daran, wie ich gehe. Wie gehe ich denn? Und warum fragt der immer so viel? „Herr Schulze-Ardey, was machen SIE eigentlich beruflich?“ – „Ganz schön neugierig sind Sie…“ – „Ja, da sind wir wohl schon zwei Neugierige…“ Ich mochte ihn, den Typen.

Erstmal wurde Benny eingehend „untersucht“. „Das Pferd ist links hohl, rechts fest… Steig mal da auf die Kiste, siehste selbst! Und hier die Kruppe und da der Rücken und hier und überhaupt…“ Wo kommt dieser Typ überhaupt her und warum hab ich den nicht schon früher getroffen? Und woher weiß der das alles? Der soll doch Sättel verkaufen… „So, dann mal Stiefel an und los geht’s!“ – „Ne, oder? Ich soll JETZT reiten? Sofort? Ne ne ne, der war heute noch nicht draußen und ich longiere immer ab vorher und außerdem wird es gleich dunkel…“ – „Du, das macht nichts, im Zweifel reitest Du auf dem Hof, da ist ja Licht. Frau S., haben Sie Ihrer Freundin nicht gesagt, dass sie reiten muss?“ Stimme aus dem Off: „Nein, vorsorglich nicht, weil dann wär ja schon vorher alles vorbei gewesen..“ Ja toll, jetzt ist hier der Ich-frag-immer-tausend-Fragen-Typ und es ist total kalt und gleich dunkel und ich soll mich jetzt hier an Ort und Stelle einer Oberblamage unterziehen? Ich hab kurz überlegt, ob ich einfach davonrennen und mir eine neue Identität zulegen könnte. Aber dann hätte ich ja immer noch keinen Sattel und jetzt den extra angereisten Frage-Heinz derart zu enttäuschen ging irgendwie auch nicht. Also im Schummerlicht mit Benny und Frage-Heinz im Schlepptau ab zum Reitplatz. Da war schon richtiges Vorabend-Spaßprogramm im Gange. In der Longierhalle kapeisterte der alte Traber umher und traf offenbar in jedem Galoppsprung mit allen vier beschlagenen Traberfüßchen die Bande. Um den Platz herum stolzierte ein Dreijähriger Neuzugang in Showhaltung (Kopp hoch, Schweifrübe noch höher) mit Neubesitzerin. Benny war begeistert ob des bunten Treibens und verharrte am Aufstieg-Hocker in Elch-Haltung. Gerade aufgesessen starrte ich den neben uns stehenden Frage-Heinz an und bettelte: „Bitte, ich will absteigen!“ Ich weiß, wie viele Angsthasen in Wahrheit im Reitsport unterwegs sind und es nie zugeben würden. Und ich weiß wie schwer es ist, jemandem, der keine Angst hat, begreiflich zu machen, dass man aber trotzdem Angst hat. Ich möchte behaupten, dass ich schon ne anstrengende Nummer bin. Jedenfalls sah ICH mich vor meinem geistigen Auge schon aus dem nigelnagel neuen Sattel Richtung vom Regen in Beton verwandelten Reitplatzboden segeln – also mindestens, wenn nicht noch das volle Programm mit im Bügel hängen bleiben und Hinterherschleifen.

Was dann geschah und vor allem wie, das weiß nur Frage-Heinz. Am Ende des Probereitens, welches in Wahrheit die beste Reit- bzw. Therapieeinheit in meiner langen Karriere als Angstreiterin war, trabte mein Pferd am hingegebenen (!) Zügel in vorbildlichster Dehnungshaltung über den Reitplatz. Ich habe in dieser ganzen halben Stunde nicht eine einzige Sekunde mehr Angst gehabt und darüber hinaus das Wertvollste gelernt, was man im Reitsport gebrauchen kann: Loslassen, sich selbst und sein Pferd. Dieses Gefühl hat meine gesamte Einstellung zu mir selbst und meinem Pferd nachhaltig verändert. Ich weiß jetzt, dass man nichts erreichen kann, wenn man festhält und nicht vertraut. Das habe ich jemandem zu verdanken, den ich an diesem Tag kennenlernen durfte und der mir eigentlich „nur“ einen Sattel verkaufen sollte: dem unfassbar tollen Frage-Heinz. Auch Benny profitiert bis heute von dieser Begegnung. Denn natürlich bin ich durch dieses schöne Erlebnis nicht spontangeheilt worden. Auch heute gibt es noch Situationen, in denen ich ängstlich werde. Aber dann erinnere ich mich an dieses Gefühl auf dem halbdunklen Reitplatz Anfang Dezember. Und dann lasse ich los.

Danke, lieber Heinz, auch im Namen von Benny! Auch er fühlte sich von Dir verstanden! Dass er nach Deiner akribischen Vermessung und dem neuen Sattel rundum zufriedener ist als zuvor, versteht sich wohl von selbst.

Kerstin Kloweit, Essen